Kammern des Schreckens

Sonntag, 1. Dezember 2013

Zeit für Literatur!

Dieses Buch schreibe ich nur für mich selbst

Wenn man Angst vor Ablehnung hat, sagt man das gern. Oh, niemandem gefällt, was ich schreibe? Tja, mir gefällt es, und darum geht es! 


Man ersetze "Buch" durch "Blog" und komme zu dem, was ich mir gerade einzureden versuche.
Da das mein erster Post ist, habe ich das Gefühl, meinen Blog erklären zu müssen. Also:
Ich muss schreiben. Und ich will schreiben. Irgendwer hat mal gesagt: „Wer gut schreiben will, muss viel lesen.“ Oder so ähnlich. Ach, Mensch! Ich weiß nicht mehr, wer das gesagt hat und wie genau. Vielleicht sollte ich das googlen, aber habe ich denn Lust dazu? Fängt ja schon gut an hier.

Und deshalb lese ich – abgesehen vom Unterhaltungswert. Ich will lernen, wie man wirklich gut schreibt. Ich bin auf der ständigen Suche nach einem literarischen Vorbild. Im Grunde sind alle Autoren Vorbilder für mich, jedenfalls im Moment. Denn eines, was ich an ihnen respektiere, ist ihr Durchhaltevermögen! Wie oft habe ich eine Geschichte begonnen, hatte aber keine Disziplin, mir Pläne zu machen und die Charaktere detailliert auszubauen! Wie oft habe ich nach etwa 50 Seiten gesagt: „So ein Dreck! Ich schreibe so einen Dreck!“ - und dann kurzentschlossen auf Löschen geklickt.

Auf meinem (oder etwa in?) Blog wird man Rezensionen finden zu allen möglichen Büchern verschiedenster Genres. Außerdem nehme ich mir vor, Kurzgeschichten zu veröffentlichen. Falls sich doch jemand hierher verirrt, und falls es sich dabei um jemanden handelt, der Ahnung hat, kann er ja Kritik hinterlassen. Dann werde ich besser! Hoffe ich jedenfalls. 

Ansonsten werde ich meine Freiheiten ausnutzen, um jeden sonstigen Dreck zu posten, der etwas mit Büchern und Schreiben zu tun hat. Dreck meine ich hier übrigens nur, um zu verdeutlichen, dass ich sich wohl oder übel um Schreibübungen handeln wird. Nicht, dass jemand denkt, ich hielte nichts von alldem! 


Und jetzt will ich endlich anfangen, meine erste Rezension hier online zu stellen. Es handelt sich um Hemingways „Neues vom Festland“ - eine Kurzgeschichtensammlung, die mir ausgesprochen gut gefallen hat.

Das war's an dieser Stelle!