Kammern des Schreckens

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Donnerstag, 9. Oktober 2014

Gemeinsam - oder einsam? - lesen am Donnerstag



Es ist wieder Dienstag! Nein, stimmt. Es ist gar nicht Dienstag. Reingelegt!
Aber Tage, die mit "D" anfangen, sind ohnehin immer dieselben.
 

Heute lese ich im Sinne der heißverehrten Bloggeraktion ein Buch, das ich eigentlich gar nicht lese. Also, jetzt schon. Aber ich lege es immer wieder weg und nehme es dann wieder und lege es weg ... 
Immer wieder.
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1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

463 / 760


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Außerdem war der Prinz zu lange schon Teil dieser Welt, um zu glauben, dass man sie wirklich ändern kann.
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Heute sind es Gedanken, und zwar hauptsächlich zur Autorin.
 Cornelia Funke habe ich als Leseanfängerin geliebt. Jede Geschichte steckt voller Feingefühl und Schreiblust und einer großen Erzählgabe, ob es die Wilden Hühner waren oder Potilla und der Mützendieb oder, oder, oder. Selbst in den Romanen, die nicht Fantasy sind, schwingt eine zarte Magie mit.
Trotzdem finde ich Tintentod, so wie die beiden Vorgänger, immer wieder ein wenig langweilig, obwohl es auch stellenweise typisches Funke-Feeling gibt. Bücher, in denen es um Bücher geht, sind mir ohnehin direkt sympathisch.

4. Liest du Reihen lieber am Stück oder hast du gerne noch andere Bücher zwischen den einzelnen Bänden?


Es ergibt sich bei mir selten, dass ich direkt mehrere Bände kaufe oder direkt nach dem Auslesen des einen Bandes den Folgeband sofort hinterherkaufe.
 Ich brauche auch nach einem Teil gern eine gewisse Abwechslung, denn wenn es sich um eine sehr gute und ehrenwerte Reihe handelt, will ich auf keinen Fall auch nur ein bisschen zu viel von ihr haben. Das würde schnell geschehen, wenn ich wochenlang nichts anderes läse.

*  *  *

Dienstag, 30. September 2014

Gemeinsam unsere Nasen auf Papier drücken


Ich schäme mich beinahe, hier dasselbe Buch vorstellen zu müssen wie Samstag beim Saturday Sentence. Bin nun einmal aufgeregt. Da lese ich nicht ganz so viel wie sonst. Morgen findet meine erste Universitätsveranstaltung statt, eine Art supertöfte und megaknorke Führung durch Münster. Ich bin so begeistert, vor allem über die Kneipengänge, dass ich beinahe hyperventiliere und heute Abend sicher noch an Asthma erkranke. Nein, mal im Ernst. Ich freue mich riesig über mein allererstes Biosemester, aber eigentlich will ich ja studieren und nicht auf Saufgelage mit irgendwelchen Studenten, die ich doch eh nicht mag, weil ich nämlich soziophob bin.
Übrigens, diese Rechtschreiberkennung kennt das Wort "soziophob" nicht, genausowenig "Kneipengänge" oder "megaknorke". Alles hier rot unterkringelt. Muss man sich Sorgen machen?
Noch was: Wenn man eines dieser Piercings hat, so zwischen den Zähnen, wie oft am Tag fragen einen die Leute, ob man Spinat gegessen hat? Oder Salat?
So viele Themen, die mich den ganzen Tag beschäftigt haben. Dazu kommt noch die Erzählung, an der ich sitze, von der ich gestern beschlossen habe, dass ich sie behämmert finde. Lesen ist auch irgendwie einfacher, als schreiben.

Jetzt habe ich alle Leute, die nur meinen Beitrag zum Gemeinsamen Lesen lesen wollten, dazu gezwungen, sich mein Leid anzuhören. Wir Soziophobe, wir wissen nun einmal nicht, wie man sich benimmt. Aber hier:



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

69 / 290
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Bald wird es billige Klone geben, minimalistische, auf eine einzige Funktion reduzierte Kreaturen, die in Fabriken und Minen arbeiten. [S. 69]


3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Ich bin noch nicht hundertprozentig überzeugt von der Lektüre, einfach, weil der Schreibstil mich noch nicht packen konnte. Er ist relativ unspektakulär, dabei stellt man sich das bei einem so krassen Thema wie Klonen und Hitler ganz anders vor. Gerade eben aber musste ich ein bisschen kichern, das ist ein gutes Zeichen. Ich weiß nur nicht mehr, was ich gelesen habe, weshalb ich kichern musste. Na toll.

Allerdings hat das Buch noch etwas, was ich mag - ich hatte mich für ein kostenloses Exemplar auf LovelyBooks beworben, wurde aber leider nicht aus dem Lostopf gezogen. Irgendeiner der Gewinner hat sich dann jedoch nicht gemeldet und somit wurde ich nachgelost, was mich sowas von überrascht hat, dass ich vor Freude im Dreieck gesprungen bin. Dabei hätte sonstwas passieren können. Ich habe mir zwar noch nie etwas gebrochen, aber das wäre der perfekte Zeitpunkt dafür gewesen. Außerdem passieren soundsoviele tödliche Unfälle im Haushalt. Ja, aber hallo!

Ach ja, nachgelost ... und genau deswegen hat der Roman an sich schon was gut bei mir. :)

4. Wenn du zum jetzigen Zeitpunkt in das Buch "springen" könntest - welche Figur würdest du gerne sein und warum?

Darf ich A. H. 6 sagen? Sprich: der sechste Hitlerklon. Ich bin ganz und gar nicht rechts, aber ich war noch nie Hitler, wäre auch mal was anderes als immer wieder Marilyn Monroe (die bin ich ja schon 24/7). Ehrlich gesagt finde ich die Figuren alle noch nicht so spannend, der Protagonist hat einfach nur eine Schraube locker, sein Sohn ist in Ordnung (aber er hat ja einen seltsamen Vater), die Exfrau hat offensichtlich keinen Geschmack und ansonsten ... bleibe ich wohl beim Dolfi.

*  *  *

Dienstag, 23. September 2014

Together readen


Oooouu, hey, my dear friends and fishies. Let us reeeaaaaaad together! Yeah, man! Maaaan!

*  *  *

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?




107/255


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
„Im Schweiß und Brodem eines eklen Betts“, dachte Katherine, die die Feuchtigkeit der Laken spürte, als sie vergeblich nach dem Wecker auf dem Nachttisch griff.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)


Ich liebe es, ich liebe es, ich liebe es! Die perfekte Satire über den ewig sinnlosen Versuch, das beste Buch des Jahres zu küren.




4. Kannst du dich dran erinnern, welches das erste Buch war, dass du jemals selbst gelesen hast? Fing deine Buchleidenschaft schon direkt mit diesem ersten Buch an?

Ich weiß es nicht mehr hochprozentig genau, aber verweise hier gerne auf die Felix-Bücher, die ich im Kindergarten gelesen habe. Mit sehr viel Mühe und Spaß. :) Also: Ja. Ich war sofort verzaubert.

*  *  *

Dienstag, 16. September 2014

Gemeinsam wieder auferstehen

Gefunden auf Otto. Nein, bei Weltenwanderer.



Wow, das hier habe ich ja ewig nicht mehr gemacht! Ewig! Ewiglich! Ewigst! Ich könnte hierüber glatt eine neue Vampirsaga schreiben - wenn ich denn nicht so dermaßen faul wäre und nicht sowieso schon viel zu viele Vampire die Literatur verpesteten. Nun gut.
 Endlich findet sich wieder etwas Zeit für gemeinsames Lesen. Ich habe nämlich Schnupfen. Eigentlich kann ich im Minutentakt den Bildschirm nicht mehr erkennen, weil mein Auge tränt. Erst das rechte, dann das linke, immer abwechselnd. Ob das eine Choreo ist? Bestimmt haben die auch irgendwo einen Ghettoblaster versteckt und eine riesige Spiegelwand in meinem Hirn. Eins, zwei, drei, vier - fünf, sechs, sie-ben, acht! Und Kick! Und Drehung! Und Träne! Eins, zwei, drei, vier - und so weiter. Ich kann zwar zählen, aber hier geht es um Bücher! 


*  *  *
1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade "Lisa heißt jetzt Lola und lebt in der Stadt" von Romy Hausmann - bin auch schon fast durch!

 256/286


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
„Ohne etwas zu sagen, stelle ich die Tassen auf den Tisch und setze mich, während die Kaffeemaschine im Hintergrund glucksende Geräusche von sich gibt.“
 [Doofer erster Satz!]



3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)


 „Eigentlich - wenn ich das mal so formulieren darf - scheiße ich auf meinen Job. Natürlich nur im übertragenen Sinne, denn obwohl ich nicht viel darüber weiß, über meinen Job, meine ich, bin ich mir ziemlich sicher, dass man nicht auf die Wurstauslage kacken sollte.“ 
 [S. 5]


4. In welches Genre würdest du dein Buch einordnen? Liest du hauptsächlich solche Bücher oder ist dir das Genre egal?

Erst könnte man meinen, dass man den Roman in die Humor-Schublade stecken kann. Ich muss aber zugeben, dass er mich gewissermaßen ziemlich traurig macht, fast schon deprimiert - denn es ist die Geschichte eines verkorksten Mädchens, das alles schwarzsieht. Keiner liebt sie, denkt sie. So ist sie die meiste Zeit über unglücklich und zudem wegen des Suizids ihrer Mutter vor einigen Jahren noch immer traumatisiert. Trotzdem muss man schmunzeln, wenn in dem verrückten Schreibstil der Autorin immer wieder schräger Sarkasmus auflebt. 
Ich lese generell alles querbeet. Außer Erotik. Noch. Naja. Schluss jetzt.


*  *  * 

Dienstag, 15. April 2014

Gemeinsam Eierlegen [9]


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Hardy Krüger: Zarte Blume Hoffnung [Liebesbriefe aus einer geteilten Stadt]
48/139





2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?


Als lange Seile den Sarg langsam hinunter in die Grube senkten, sah ich Männer, ebenso wie Frauen, weinen.


3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Eigentlich lese ich es nur, weil ich auf zwei Bücher warte. Einen Krimi aus einer Leserunde bei LovelyBooks und ein Buch direkt vom Verlag erwarte ich so sehnsüchtig, dass ich mich mit einer kurzen Lektüre abzulenken versuche (obwohl ich pauken sollte). Hardy Krüger kannte ich zuvor nur als Schauspieler und selbst insofern eher nicht sonderlich. Der Brief- und Tagebucheintragstil ist ihm wirklich gelungen. Man fühlt sich in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg versetzt, in die Zeit von Ost-West-Konflikten und der Angst vor Stalin, dem Schmutz. Ich wusste vorher auch gar nichts von Brechts konträrem Image!


4. Mit welchem Charakter aus deinem Buch würdest du gern die Rollen tauschen und warum?


Ach du lieber Hammerhai. Ich möchte, wenn ich ehrlich bin, mit niemandem die Rollen tauschen. Vielleicht mit Johannes, der mit seinem gebraucht gekauften Flieger um die Welt reist - dann wiederum will ich nicht von dem Menschen getrennt sein, den ich liebe und in ständiger Angst um diesen leben. Und zusätzlich stelle ich es mir komisch vor, müsste ich in Liebesbeziehung mit einer Minderjährigen leben. In vielerlei Hinsicht seltsam. Aber das Reisen hätte was! 


*  *  *

Dienstag, 1. April 2014

Gemeinsam Überleben [8]



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Heinrich Mann: Der Untertan 

133/448

2. Wie lautet der erste Satz deiner aktuellen Seite?

„- Ich habe noch das alte Soldatenherz“ - er klopfte mit den Fingern darauf -,“und unpatriotische Tendenzen werde ich stets bekämpfen.“

3. Was willst du zu diesem Buch gerade unbedingt loswerden?

Ich schäme mich immer wieder, wenn ich bei Leserunden recht schnell einsteige und dann aber nicht mehr so häufig zum Lesen komme (aus irgendeinem Blödigrund) und am Ende eine der Letzten bin. Bei Klassikern passiert das auch, weil ich sie mir als besonderen Leckerbissen bewahren will und dieses Bewahren manchmal zu weit geht.

Der Roman ist gleichzeitig wunderbar zum Aufregen über die Gesellschaft damals (wie auch heute, denn die Menschen verändern sich nicht allzu sehr) und zum Lachen geeignet. Die Mann-Brüder, auch wenn sie nicht so dicke gewesen sein mochten, haben eine wunderbar lustige und ironische Art, Schreckliches zu beschreiben. Deswegen fand ich die Buddenbrooks auch wundervoll zu lesen und muss unbedingt mehr davon haben!

4. Der Frühling ist nun endgültig da. Empfehle uns deinen absoluten Frühlings-Lieblingsleseplatz.

Im Frühling ist ein blumiger Balkon perfekt zum Lesen, aber auch jeder andere schöne Ort in der Natur. Hauptsache, es ist Schatten da. Ansonsten bekomme ich Migräne und einen Sonnenstich und verbrenne und sterbe, und das wollen wir ja nicht.

*  *  *

Dienstag, 25. März 2014

Gemeinsam Verwesen [7]


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

João Ricardo Pedro - Wohin der Wind uns weht
125/230 


2. Wie lautet der erste Satz deiner aktuellen Seite?

Der Arzt begann damit, ihn nach Alter, Gewicht und Größe zu befragen.

3. Was willst du gerade unbedingt zu deinem Buch loswerden?

Im vorigen Kapitel ging es um einen Barbier, der seltsame Zuckungen hatte. Der Junge um den es geht, Duarte, hatte schon Sorgen um seine Frisur. Da begann dieser Barbier mit seiner Arbeit und war dabei so ruhig wie ein Künstler, ging voll und ganz in seinem Werken auf. Dabei jedoch zuckten seine Lippen anstelle seiner Hände. Und als Duarte mit ihm sein Spiegelbild letztlich besah, hielten sowohl Lippen als auch Hände inne. 

Ich empfand diese Stelle als wundervoll. Es macht wirklich Spaß, solche kleinen Geschichten zu lesen. Ansonsten geht es mir mit dem Roman ein bisschen wie Freud. Die Genialität wird durch den extremen Fokus auf Sex ein wenig überschattet. Ich mochte das schon bei "Das Mädchen mit den blauen Augen" nicht sonderlich, und da handelte es sich nur um zwei oder drei vereinzelte Stellen. Hier wechseln sich Ekel und Staunen regelmäßig ab. Ich kann mir vorstellen, dass man so einen Effekt auch erzielen möchte.

4. Was gefällt dir an deinem aktuellen Buch bisher am besten?

Ich hab mir seltsamerweise angewöhnt, die späteren Fragen zu früh zu beantworten. Siehe also Antwort Nummer 3. Dieses Kapitel gefiel mir sehr.
Pedro schafft es, durch flüssigen Schreibstil Kompliziertes zu übermitteln. Ich mag es, denn es unterscheidet sich von manchen Klassikern, die Triviales durch komplizierte Schreibweise zu übermitteln versuchen.
Man kann schnell lesen und nachher noch lange nachdenken. Ich mag das einfach. :)

*   *   *

Dienstag, 18. März 2014

Gemeinsam Besen [6]


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Kate Atkinson: Life after Life [312/622]


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
She was on her back, lying in a shallow pool of water, a fact that didn't worry her so much at first.

3. Was willst du gerade unbedingt zu deinem Buch loswerden?
Da es ein englischsprachiger Roman ist, hatte ich zuerst einige Probleme, überhaupt durchzublicken. Inzwischen ist das kein Hindernis mehr. Ich finde den Schreibstil so unglaublich gut und die Geschichte an sich begeistert einfach.

4. Welchen Blog, der auch am Gemeinsamen Lesen teilnimmt, besuchst du besonders gerne? Und warum?
Ich schaue mir ziemlich viele Blogs dazu an, jedoch fällt mir als allererstes immer Katies fantastisch dystopische Bücherwelt ins Auge. Das liegt nicht daran, dass ich ihn besser finden würde als alle anderen, sondern einfach, weil es wie ein Ritual ist. Manchmal merke ich erst, dass es Dienstag ist, wenn dort Gemeinsames Lesen gebloggt wurde. :)

*   *   *


Dienstag, 11. März 2014

Gemeinsam Käsen [5]

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Michel Bussi: Das Mädchen mit den blauen Augen 
280/412



2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Der Zug fuhr an der Côte des Deux Amants vorbei, überquerte die Eisenbahnbrücke bei Manoir-sur-Seine, fuhr durch den Bahnhof von Pont-de-l'Arche.

3. Was willst du unbedingt gerade zu deinem Roman loswerden?

Der Schreibstil ist so anspruchslos, dass es immerhin ganz und gar nicht ermüdend ist. Das Rätsel, welches in der Handlung gestrickt wird, ist so voller Verrückter und Verwirrung, dass ich mir gar nicht mehr so viele Gedanken machen will. Ich werde sonst auch noch ganz Banane. 
Die Idee ist jedoch sehr interessant und auch der Autor sieht (immerhin) auf dem Umschlag ziemlich intelligent und sympathisch aus. Vielleicht ist der Roman ja auf Französisch besser? Schade, ich spreche kein Französisch.

4. Was stört dich am meisten an deinem aktuellen Roman?

Man siehe Punkt Nummer 3.  Ich muss dazu aber sagen, dass gerade diese Verwirrung und auch die verhältnismäßig große Schrift verbunden mit der Anspruchslosigkeit irgendwie süchtig aufs Umblättern machen. Man denkt sich: Verdammt! Wann kommt der endlich zur Lösung, und meine Güte! Wie soll er das je herausfinden?


Dienstag, 4. März 2014

Gemeinsam Lesen! [4] Ich fress nen Besen! Hier. (Weil es sich reimt)


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese immer mehrere Bücher gleichzeitig, aber neben mir liegt gerade "Ella - Ein Hund fürs Leben".
137/270

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Agnes lässt sich aufs Sofa fallen, das unter ihrem Gewicht bedenklich knarrt."

3. Was willst du unbedingt zu deinem Buch loswerden?

Ich mag Hundebücher. Die Hunde sind immer dreckig, scheißen und pinkeln, wie sie gerade lustig sind und erinnern mich so sehr stark an Theo, den Hund meiner Schwester. Heute erst musste ich wieder ein Häufchen von ihm wegmachen. Naja. 

4. Heute eine etwas schwierige Frage: Empfehle uns andere Bücher, die ähnlich sind wie dein aktuelles Buch.

Ha! Bei Hundebüchern ist das echt eine sehr schwierige Frage. Sehr. Marley und Ich vielleicht? Das habe ich jedoch noch nicht gelesen, sondern nur den Film gesehen - Schande über mein Haupt!

*  *  *

Jetzt geht es ans Gemeinsam-Lesen-Lesen von anderen Bloggern. Zack! Weg bin ich.
Liebe Grüße!

Dienstag, 11. Februar 2014

Gemeinsam Lesen! [3] Gemeinsam Besen! Gemeinsam Käsen!


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 
Carlos Ruiz Zafón - Der Schatten des Windes [Seite 195/564]

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

>Der Rest der Wohnung bestand aus einem winzigen Bad ohne Dusche und Waschbecken, wo alle möglichen Gerüche hereindrangen, vom Küchendunst der Kneipe unten bis zum Gestank der bald hundertjährigen Leitungen.<

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? 

Ich lese diesen Roman schon seit einer halben Ewigkeit, weil immer irgendein anderes Buch dazwischen kommt, welches rezensiert werden will.
Ich mag das Buch wirklich, lese es gleichzeitig auf Deutsch und Spanisch, aber am Stück fesselt es mich dann doch nicht so sehr. Es ist so ein unterschwelliges Fesseln, eine Eigenart, die mir auch bei Jorge Molists "Am Horizont die Freiheit" aufgefallen ist. Ist das vielleicht einfach charakteristisch für den Schreibstil der Spanier? Spiegelt das den entspannten Lebensstil wider? 

4.Dieses Mal ist es fast schon eine Interpretationsfrage. ;) Die Olympischen Winterspiele haben begonnen. Was glaubst du: Ist der Protagonist deines aktuellen Buches sportlich oder eher nicht? Und woran machst du das fest? 

Ach, ich weiß nicht. Ich denke nicht, dass Daniel allzu viel mit Sport am Hut hat. Er arbeitet mit seinem Vater in deren Buchhandlung und hat den ganzen Tag mit Nachforschungen, Verabredungen und Arbeit zu tun. Kann sein, dass es Textstellen zu seinem Körperbau oder sonstwas gab, aber daran kann ich mich nicht wirklich erinnern. Ich halte ihn für einen typischen Gelehrten, vom Äußeren her. Er wäre ja viel zu perfekt, wenn er belesen und megasportlich wäre. Oder?

Dienstag, 7. Januar 2014

Gemeinsam lesen ~ Am Horizont die Freiheit ~

Klick für weitere Informationen

Heute ist wieder Dienstag - also Tag des gemeinsamen Lesens. Außerdem auch des Glücks: Ich habe meinen 13. Leser! Für ein Glückszahl-Jubiläum reicht es vielleicht noch nicht ganz, aber ganz sicher für große, abergläubische Freude. Und jetzt geht es auch los mit den Fragen.


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1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Jorge Molist: Am Horizont die Freiheit. Seite 123/681 (noch viel zu tun!)

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2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Bartomeu wollte ihm Geld für die Kleidung leihen, doch Joan lehnte ab: Er hatte ja die Korallen verwahrt. (Höchst spektakulärer Satz, ich fall' von den Socken!)

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3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich mag das Buch schon jetzt total, dabei bin ich noch gar nicht so weit. Molist schreibt so federleicht! Joan, der 12-jährige Protagonist, ist frech und irgendwie unsympathisch, weil er durch die Grausamkeiten, die er erlebt hat, verdorben wurde. Aber er ist auch ziemlich pfiffig für sein Alter. Ich glaube, ich mag ihn. 

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4. Wie sieht das Cover deines aktuellen Buches aus und wie sollte ein Cover aussehen, damit es dich besonders anspricht?


Diesmal handelt es sich um einen historischen Roman, und das wird auf dem ersten Blick erkennbar. Man merkt sofort, mit welcher Atmosphäre man beim Lesen zu rechnen hat, wenn man die wunderschöne Kathedrale und die Umgebung durch ihr Fenster sehen kann. Die Aufmachung ist insgesamt sowieso schon klasse. Das erklärt auch den Preis des Buches. Also, zurück zum Cover: Es ist toll.

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Das war's auch schon für heute! Allerliebste Grüße.

Dienstag, 17. Dezember 2013

Gemeinsam Lesen ~ Die Kälte in dir ~

Heute ist Dienstag, und angeblich ist dieser allgemein für "gemeinsames Lesen" reserviert. Und da ich zur Zeit keine Rezension zu schreiben habe, mache ich einfach mal mit.


Klick für weitere Informationen

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1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Oliver Kern: Die Kälte in dir. Seite 78/443 (noch viel zu tun!)

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2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Er hat schöne Zähne.


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3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich liebe ja Tatort - das Buch erinnert mich total an einen Tatort, obwohl es ja ein Thriller ist und nicht "nur" ein Krimi. Und ich weiß bisher noch nicht recht, ob mir die Kommissarin sympathisch ist oder überhaupt nicht. Und es riecht so lecker! Also das Buch.

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4. Wie sieht das Cover deines aktuellen Buches aus und wie sollte ein Cover aussehen, damit es dich besonders anspricht?



Ein Thriller muss als solcher auf dem ersten Blick erkennbar sein, und das ist hier eindeutig der Fall. Damit mich ein Cover generell besonders anspricht, sollte die Titelform schon etwas origineller sein, nicht nur wie vorn draufgeklatscht. Wenn die Haptik mir dann noch gefällt, ist die Sache geritzt!

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